Unmittelbar am Rhein, etwa 12 Kilometer nördlich der Statdt Koblenz befindet sich die Gemeinde Urmitz. Hier leben etwas mehr als 3.600 Einwohner. Durch das Urmitzer Werth, eine unbewohnte Insel im Rhein und die Eisenbahnbrücke, die sich am südlichen Ortsrand befindet, lässt sich Urmitz auf der Karte schnell finden. Die Ursprünge von Urmitz datieren aus dem Jahre 55 v.Chr. als die Römer hier den Rhein überquerten. Die eigentlich Gründung der Gemeinde erfolgte im Jahre 854. Im Jahre 1772 wurde die gotische Pfarrkirche abgerissen und an deren Platz eine barocke Kirche neu erbaut und mit einer reichen Innenausstattung versehen.

Besonders bemerkenswert in Urmitz ist das rege Vereinsleben und die damit verbundenen Feierlichkeiten. Über 30 Vereine sind im Ort aktiv. Ein Höhepunkt ist die St. Georg-Kirmes im Ortskern. Der SV Urmitz ist mit über 1.300 Mitgliedern der größte Ortsverein und gehört zu den größten Sportvereinen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Judo ist eine der zwölf Abteilungen. Die Gründung der Judoabteilung geht auf das Jahr 1966 zuürck, als ein paar Judokas im Saal einer Gaststätte auf Turnmatten trainierten. Mit dem Umzug in die 1972 erbaute Sporthalle wuchs die Judoabteilung auf zeitweise mehr als 200 aktive Sportler an. In ihrer fünfzigjährigen Geschichte konnten die Judokas zahlreichen Erfolge auf regionaler und auch nationaler Ebene feiern. Ihr erfolgreichster Athlet Stefan Dott wurde u.a. drei mal Europameister und belegte bei Olympischen Spielen zwei mal Rang fünf.

 

 

 

 

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